Gründertage
Die Erben des Krieges sind im Verlauf von Season 3 in The War Within entstanden – aus zwei kleineren Gruppen, die sich gefunden haben. Gleiche Ideen, gleiche Vorstellungen, gleicher Anspruch. Wir haben uns zusammengesetzt und jeden einzelnen Punkt durchgekaut: Loot-Verteilung, Gildenführung, Strukturen, Rekrutierung, Leistungsanspruch. Die Diskussionen zogen sich über mehrere Tage, aber am Ende stand fest: Die Vorstellungen passen zusammen.
In Season 3 haben wir dann gegründet und erste Schritte als eigene Gilde gemacht. Mit Midnight kam der ernsthafte Anlauf: Rekrutierung, feste Strukturen und der Aufbau eines stabilen Mythic-Kaders. Keine spontane Idee, sondern ein durchdachtes Vorhaben. Das ist die Grundlage, auf der hier alles aufgebaut wurde.


Philosophie
Wir respektieren Beruf, Familie und Privatleben. Mythic Raiden erfordert Zuverlässigkeit, und die erwarten wir auch – aber wir vergessen nicht, dass hinter jedem Charakter ein Mensch steht. Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, homophobe Äußerungen oder Fäkalsprache im Übermaß haben bei uns keinen Platz. Das gilt für Discord, Raid-Chat und jede andere Kommunikation innerhalb der Gilde.
Lootgier, Ausraster im Raid oder Einzelkämpfer-Mentalität passen nicht zu dem, was wir aufbauen wollen. Erfolg und Misserfolg tragen wir gemeinsam – als Team. Wer nur für sich selbst spielt, ist hier falsch. Genauso wenig haben Karteileichen oder reine Raidlogger eine Chance: Aktivität und Miteinander sind Teil dessen, was diese Gilde ausmacht. Die Gildenleitung sorgt für Organisation und Struktur, aber das eigentliche Leben kommt von der Community. Ohne das eine funktioniert das andere nicht.
Community
Die Gilde hat genau die Größe, die wir für einen stabilen Raidkader brauchen. Socials oder reine M+-Spieler nehmen wir nicht neu auf – wenn überhaupt sind das ehemalige Raider, die aus dem Progress ausgestiegen sind. Der Altersschnitt liegt bei etwa 35 Jahren: Die meisten haben einen festen Beruf, viele sind Eltern. Entsprechend liegt unsere Primetime in den Abendstunden, mit vereinzelten Ausnahmen.
Neben den zwei Raidtagen wird viel M+ gespielt. Es gibt keine festen Gruppenkonstellationen, und das wollen wir auch nicht – jeder wird irgendwie integriert, egal ob im Dungeon oder im Voice. Das gilt generell für den Umgang miteinander.
Discord ist auch außerhalb der Raidzeiten aktiv, nicht nur als Organisationstool, sondern als Treffpunkt. Zusätzlich bieten Social Events regelmäßig Abwechslung, auch mal komplett außerhalb von WoW – Gartic Phone, Skribbl.io, Geoguessr oder was gerade Laune macht. Auch eine aktive Housingnachbarschaft wird gepflegt. Das hält die Community zusammen, auch wenn gerade kein Boss auf dem Plan steht.


Strukturen
Wir organisieren uns weitgehend über Discord. Raidhelper für Event- und Raidanmeldungen, ein Newskanal für Ankündigungen und Gildenmeetings – alle relevanten Informationen laufen dort zusammen, ergänzend auch auf der Homepage. Die Leitung besteht aus fünf Personen: einem Gildenleiter, zwei Raidleads und zwei Comleads. Der Gildenleiter achtet auf den Kurs der Gilde, die Einhaltung der Prinzipien und den weiteren Ausbau. Raidleads organisieren den Raid, erarbeiten Taktiken und pflegen den Kader. Comleads kümmern sich um Rekrutierung, Social Events und sind Ansprechpartner bei Konflikten. Wir arbeiten transparent, im Miteinander und kommunikativ – nicht über Köpfe hinweg.
Ein Ticketsystem ermöglicht jederzeit schnellen und einfachen Kontakt zur Leitung. Leitungsrunden finden monatlich statt, Gildenmeetings in der Regel kurz vor Beginn einer neuen Season. Insgesamt halten wir die Strukturen flach, funktional und einfach. Leitungsarroganz, Überheblichkeit oder Machtgefälle sind unerwünscht.
